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Mit unserer Device-as-a-Service-Lösung von devicenow bewegen wir uns in einem dynamischen, modernen Umfeld. Geschwindigkeit, Performance und Effizienz gehören für uns zum Alltag. Doch manchmal fehlt einfach der Moment, um innezuhalten, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Menschen kennenzulernen, die unsere Branche prägen.
Genau deshalb gibt es „3 Fragen an …“: ein kompaktes Q&A-Format mit Vordenker:innen aus unserem Partnernetzwerk. Drei Fragen. Drei Antworten. Viel Substanz. Ihr kleiner Wissens-Boost für zwischendurch.
HP zählt zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich Workplace-Technologie und stattet Unternehmen mit den PCs, Printing-Lösungen, Collaboration-Tools und Managed Services aus, die moderne Organisationen produktiv halten. Mit dem Fokus auf den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft verbindet HP AI-ready Devices, Enterprise-Security und umfassende Lifecycle-Services zu einem integrierten Angebot, das IT-Teams dabei unterstützt, über die gesamte Geräteflotte hinweg eine zuverlässige und skalierbare Employee Experience bereitzustellen.
Tanja Langhans ist Manager Enterprise Sales South bei HP Deutschland und verantwortet das strategische Wachstum in einer der wichtigsten Regionen des Unternehmens. In über zwei Jahrzehnten bei HP, unter anderem im Inside Sales, als Service Consultant und im Account Management, hat sie ihre Laufbahn konsequent an einem Leitsatz ausgerichtet: Life begins at the end of your comfort zone.
1. Wir beobachten eine zunehmende Volatilität bei Hardwarepreisen und -verfügbarkeit. Wie sollten Unternehmen ihre Device-Strategie neu denken, um in einem solchen Umfeld widerstandsfähig zu bleiben?
In volatilen Märkten müssen Unternehmen ihre Device-Strategie vom reinen Kostenfokus hin zu mehr Resilienz verschieben. Das bedeutet, Flexibilität bei den Konfigurationen einzubauen, die Versorgungslage bei der Planung mitzudenken und die Abhängigkeit von einer einzelnen Plattform oder Komponente zu vermeiden. Auch gezielt verlängerte Lebenszyklen und planbare Commercial Models helfen, Preisschwankungen abzufedern. Das Ziel ist nicht mehr das perfekte Gerät zum niedrigsten Preis, sondern dauerhaft produktive Mitarbeitende, auch wenn der Markt in Bewegung ist.
2. Die globalen Lieferketten stehen erneut unter Druck. Was beschäftigt Ihre Enterprise-Kunden aktuell am meisten, wenn es um Geräteverfügbarkeit und Planung geht?
Als Reaktion auf den erneuten Druck in den Lieferketten arbeiten unsere Enterprise-Kunden gemeinsam mit uns daran, Risiken über frühzeitige Planung, Standardisierung und eingebaute Flexibilität zu minimieren. Dazu gehört, sich auf stabile Plattformen zu verständigen, Volumina früher im Zyklus abzusichern und freigegebene alternative Konfigurationen zu definieren, falls doch Engpässe entstehen.
Aus HP-Sicht stehen transparenter Dialog, verlässliche Lieferrahmen und gemeinsam abgestimmte Contingency-Optionen im Mittelpunkt. So können unsere Kunden kritische Rollouts absichern und operative Risiken reduzieren, statt erst bei Engpässen zu reagieren.
3. KI wandert zunehmend von der Cloud auf das Endgerät. Was erwarten Unternehmen heute von AI-ready Hardware, was sie vor einem Jahr noch nicht erwartet haben, und kann KI gerade in diesen kritischen Zeiten auch unterstützen?
Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich der Fokus von „AI capable“ zu „AI-ready by default“ verschoben. Das heißt: verlässliche Performance direkt auf dem Gerät, dedizierte AI-Compute-Einheiten und Enterprise-Security, ohne dass zusätzliche Komplexität entsteht. Parallel dazu wird KI zunehmend als praktischer Stabilisator in unsicheren Zeiten gesehen, der hilft, Produktivität abzusichern, Sicherheit zu stärken und IT-Teams unter Druck effizienter arbeiten zu lassen.
Was Tanja im Gespräch beschreibt, lässt sich auf einen Punkt bringen: Der Werkzeugkasten, mit dem Enterprise-IT bisher geplant hat, reicht nicht mehr aus. Preisausschläge bei der Hardware, neuer Druck in den Lieferketten und KI, die plötzlich auf dem Endgerät läuft, treffen Unternehmen nicht nacheinander, sondern als ein gemeinsames Bild. Wer darauf mit alten Mustern reagiert, also möglichst günstig beschaffen, auf Engpässe erst warten und KI vorerst beobachten, verliert Zeit und Handlungsspielraum. Spannend ist, wie konkret Tanjas Gegenrezept ausfällt: Plattformen bewusst wählen, Volumina früh absichern, Verträge flexibel aufsetzen und KI als Stabilisator nutzen, nicht als Statement. Am Ende bleibt der Eindruck, dass der nächste Vorsprung im Workplace-Business weniger durch größere Investitionen entsteht, sondern durch die Bereitschaft, Strategie und Umsetzung im gleichen Tempo zu denken.