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3 Fragen an Antje-Kathrin Schumann, Founder und Managing Director von NORDA Advisory

Lesezeit: min

Mai 20, 2026

Mit unserer Device-as-a-Service-Lösung von devicenow bewegen wir uns in einem dynamischen, modernen Umfeld. Geschwindigkeit, Performance und Effizienz gehören für uns zum Alltag. Doch manchmal fehlt einfach der Moment, um innezuhalten, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Menschen kennenzulernen, die unsere Branche prägen.

Genau deshalb gibt es „3 Fragen an …“: ein kompaktes Q&A-Format mit Vordenker:innen aus unserem Partnernetzwerk. Drei Fragen. Drei Antworten. Viel Substanz. Ihr kleiner Wissens-Boost für zwischendurch.

Partner im Fokus: NORDA Advisory

NORDA Advisory ist eine Boutique-Beratung an der Schnittstelle von Mensch und Technologie und verbindet internationale Best Practices, bewährte Methoden und Tools mit einem klar nordisch geprägten Führungsstil. Konzerne und mittelständische Unternehmen in der DACH-Region und den nordischen Ländern werden über alle Phasen ihrer Business-Transformation begleitet, von der Auswahl der Software und des Systemintegrators bis zur Projektsteuerung und zum Change Management. Die Arbeitsweise ist durchgängig strukturiert, methodisch und auf hohe Qualitätsstandards ausgelegt, während Kommunikation und Zusammenarbeit von der Offenheit und Pragmatik geprägt sind, die für die nordische Arbeitskultur typisch ist.

Die Person hinter dem Partner: Antje-Kathrin Schumann

Antje-Kathrin Schumann ist Gründerin und managing Director von NORDA Advisory, das sie vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat, nach zwei Jahrzehnten bei Big-Four-Beratungen, zuletzt als Partnerin bei KPMG in Deutschland. In über 25 Jahren und mehr als 50 Projekten hat sie Unternehmen dabei begleitet, Exzellenz in Mensch und Technologie zu erreichen, indem CRM- und ERP-Landschaften sowie die zugehörigen Geschäftsprozesse zukunftsfähig aufgestellt wurden. Mehrere Jahre des Lebens und Arbeitens in Frankreich, Spanien und Schweden, kombiniert mit globalen und europäischen Transformationsprogrammen, haben ihr eine Perspektive verliehen, die Kulturen ebenso selbstverständlich verbindet wie Business und IT.

3 Fragen, 3 Antworten: Antjes Perspektive

1. Von CRM und ERP über Device Management bis hin zu Workplace-Tools verschmelzen die Systeme, die Mitarbeitende täglich nutzen, zunehmend zu einem vernetzten Erlebnis – getrieben vor allem durch KI. Als Beraterin, die auf der Kundenseite sitzt: Welche Trends prägen den digitalen Arbeitsplatz aktuell wirklich, und was ist eher Hype als Substanz?

Der digitale Arbeitsplatz verändert sich weniger durch neue Tools, sondern vor allem durch deren Verlagerung in die Cloud und die intelligente Integration in zentrale Geschäftsprozesse. Die greifbarsten Fortschritte entstehen kontinuierlich durch Cloud-Lösungen und die Einbettung von KI in CRM- und ERP-Systeme, wo Predictive Forecasting, Process Mining und Anomalieerkennung Entscheidungen in Finance, Supply Chain und Customer Operations spürbar verbessern.

Eine Voraussetzung dafür ist, wie gut Mitarbeitende neue Arbeitsweisen annehmen, seien es neue Prozesse oder Tools. Organisationen sind dort erfolgreich, wo sich Menschen und Technologie gemeinsam weiterentwickeln.

Die Auseinandersetzung mit Datenschutzfragen in Bezug auf Regulierung und Risikomanagement ist in einigen Branchen nach wie vor ein heißes Eisen und muss umfassend geklärt werden.

Genauso transformativ ist der Wechsel hin zu flexiblen, abonnementbasierten IT-Hardware-Services. Sie machen aus Geräten, die als abschreibungspflichtige Vermögenswerte gelten, skalierbare Services, die sich an den Bedürfnissen der Belegschaft orientieren. Dieses Modell schafft mehr Kostentransparenz, beschleunigt Refresh-Zyklen und unterstützt Nachhaltigkeitsziele durch Wiederverwendung, Kreislaufwirtschaft und reduzierten Elektroschrott, ohne die operative Komplexität zu erhöhen. Damit ist es ein wirkungsvoller Hebel zur Senkung von Kosten und zur Steigerung der Asset-Effizienz, der unmittelbar auf den Shareholder Value einzahlt.

Kurz gesagt: Die Trends, auf die es ankommt, sind jene, die cloudbasierte Kernsysteme, pragmatisch eingebettete KI, eine starke Adoption durch Mitarbeitende, eine regelkonforme Data Governance und abonnementbasierte Hardware-Modelle miteinander verbinden, um messbare Effizienz, Nachhaltigkeit und langfristigen Shareholder Value zu erzielen.

2. KI-Agenten rücken zunehmend ins Zentrum von Unternehmenssystemen, und Analysten erwarten sie bis Ende 2026 in einem Großteil der Enterprise-Anwendungen. Für Mitarbeitende heißt das: Das Gerät in ihrer Hand, ihr CRM, ihr ERP und ihre Service-Tools verhalten sich immer mehr wie ein einziges System. Was sollten IT-Verantwortliche heute tun, um sich auf diesen Wandel vorzubereiten, und wo klafft die größte Lücke zwischen Anbieterversprechen und dem, was tatsächlich im Arbeitsalltag ankommt?

Während KI-Agenten ins Herz von CRM, ERP, Device Management und Service-Tools vordringen, sollten sich IT-Verantwortliche weniger auf die Agenten selbst konzentrieren, sondern auf die Grundlagen, von denen diese abhängen: saubere Daten, klar definierte Prozesse, Identity- und Access-Management sowie ein belastbares Governance-Modell. Sich heute vorzubereiten heißt, Kernprozesse zu standardisieren, Architekturen zu vereinfachen und KI-Governance, Sicherheit und Compliance von Anfang an mitzudenken und nicht im Nachgang anzuflanschen.

Die größte Diskrepanz zwischen Anbieterversprechen und Arbeitsrealität liegt in den Bereichen Autonomie und Geschwindigkeit. Anbieter präsentieren Agenten, die systemübergreifend eigenständig agieren, doch in der Praxis sind diese nur so leistungsfähig wie die zugrunde liegende Integration, die Datenqualität und die organisatorische Reife. Ohne klare Verantwortlichkeiten, Nachvollziehbarkeit und menschliche Kontrolle, gerade im regulierten europäischen Umfeld, bleiben viele „intelligente“ Agenten begrenzt, unterausgelastet oder müssen manuell überwacht werden, und ihr Nutzen für die Mitarbeitenden im Alltag schrumpft entsprechend.

Eine Studie von Microsoft und LinkedIn (Work Trend Index zum Stand der KI am Arbeitsplatz, 2024) macht die Dringlichkeit sichtbar: 78 % der Nutzer:innen bringen ihre eigene KI bereits an den Arbeitsplatz mit (BYOAI) und warten nicht darauf, dass ihr Unternehmen nachzieht. 90 % der Power-User sagen, dass KI ihre erdrückende Arbeitslast besser handhabbar und ihre Arbeit zugleich angenehmer macht. Diese Power-User haben außerdem mit 61 % höherer Wahrscheinlichkeit von ihrer CEO oder ihrem CEO gehört, wie wichtig der Einsatz generativer KI am Arbeitsplatz ist, erhalten mit 53 % höherer Wahrscheinlichkeit Rückhalt aus der Führung, um zu prüfen, wie KI ihren Funktionsbereich verändern kann, und erhalten mit 35 % höherer Wahrscheinlichkeit ein auf ihre Rolle zugeschnittenes KI-Training.

Die Schlussfolgerung ist klar: Unternehmen müssen das Tempo bei Adoption und Upskilling erhöhen, mit Führungskräften, die als Vorbilder vorangehen und ihre Mitarbeitenden dazu ermutigen, ihnen zu folgen.

3. Mit Blick auf die kommenden Jahre werden CRM- und ERP-Landschaften in großen Unternehmen grundlegend anders aussehen – getrieben durch KI-Agenten, composable Architekturen und neue Konsummodelle. Welche dieser Entwicklungen wird, basierend auf dem, was Sie in Ihren Projekten schon heute sehen, den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden am stärksten verändern, und wo sollten IT-Verantwortliche jetzt mit der Vorbereitung beginnen?

Mit Blick in die Zukunft glaube ich, dass die bedeutendste Veränderung darin besteht, dass Organisationen zu Belegschaften werden, die aus menschlichen Mitarbeitenden und KI-Agenten zugleich bestehen. Im Laufe der Zeit wird Technologie selbst zunehmend zu einer Commodity.

Viel entscheidender wird sein, ob Führungskräfte, Manager und Mitarbeitende bereit sind, KI-Systeme als vollwertige Kolleg:innen zu akzeptieren und entsprechend mit ihnen zu interagieren. Damit das gelingt, müssen KI-Agenten so konzipiert sein, dass sie definierte, bisher von Menschen ausgeführte Aufgaben verlässlich und transparent übernehmen können.

Gleichzeitig erfordert ein erfolgreicher Übergang, dass Führungskräfte, Manager und Mitarbeitende in eine Aufsichtsrolle hineinwachsen. Sie müssen die Aufgaben weiterhin inhaltlich und fachlich verstehen, doch ihre primäre Verantwortung verlagert sich von der Ausführung hin zu Kontrolle, Urteilsvermögen und Verantwortlichkeit.

Aus meiner Sicht liegt die größte Herausforderung in der Veränderung menschlichen Verhaltens und langjährig eingeübter Gewohnheiten: die Angst vor Kontrollverlust zu überwinden, sich von Besitz und Wissen zu lösen und eine echte Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI-Agenten zu fördern.

Fazit

Was Antje beschreibt, lässt sich leicht unterschätzen, weil es nicht wie ein einzelnes, dramatisches Ereignis aussieht. CRM, ERP, Workplace-Tools und die Geräte in den Händen der Mitarbeitenden verschmelzen leise zu einem vernetzten Erlebnis, KI-Agenten übernehmen Rollen, die bislang Menschen besetzt haben, und Hardware verschiebt sich vom eigenen Asset hin zum genutzten Service. Jeder Trend für sich ist beherrschbar; gemeinsam definieren sie neu, was „der Arbeitsplatz“ überhaupt ist. Bemerkenswert an Antjes Perspektive ist, wie viel von der Antwort außerhalb der Technologie selbst liegt: saubere Daten, klare Prozesse, Governance by Design, Führungskräfte, die Adoption vorleben, und die menschliche Bereitschaft, Aufgaben und Entscheidungen mit KI-Kolleg:innen zu teilen. Für IT-Verantwortliche bleibt die Botschaft: Der nächste Wettbewerbsvorsprung entsteht nicht durch den fortschrittlichsten Agenten oder die schickste Plattform, sondern durch die Bereitschaft, die Organisation, technisch wie kulturell, tatsächlich auf deren Einsatz vorzubereiten.

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Zubehöre
MacOS Docking Station
Windows logotype white
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Desktops
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Windows logotype
Win Performance
CPU: i7
RAM: 32
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Monitore
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27'' Monitor
24'' Monitor (USB-C)
27'' Monitor (USB-C)
34'' Monitor (USB-C)
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Tablets
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Speicher: 256 GB
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Speicher: 64 GB
iOS Standard (iPhone 16)
Speicher: 128 GB
iOS Performance (iPhone 16 Pro)
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Android Standard (Samsung A55)
Speicher: 128 GB
Android logotype
Android Performance (Samsung S24)
Capacity: 128 GB
Speicher: 128 GB
Android logotype
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Laptops
MacOS Entry
Monitor: 13''
CPU: M3
RAM: 16
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MacOS Standard
Monitor: 14''
CPU: M3
RAM: 16
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MacOS Performance
Monitor: 14''
CPU: M3 Pro
RAM: 36
Speicher: 1 TB
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Monitor: 14''
CPU: u5
RAM: 16
Speicher: 512 GB
Win Performance
Monitor: 15''
CPU: u7
RAM: 32
Speicher: 512 GB
Win Standard (Convertible)
Monitor: 13'' - 14''
CPU: u5
RAM: 16
Speicher: 512 GB
Win Performance (Convertible)
Monitor: 13'' - 14''
CPU: u7
RAM: 32
Speicher: 512 GB
Win Performance (CAD Workstation)
Monitor: 16''
CPU: i7
RAM: 32
Speicher: 1 TB
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