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Mit unserer Device-as-a-Service-Lösung von devicenow bewegen wir uns in einem dynamischen, modernen Umfeld. Geschwindigkeit, Effizienz und Performance gehören für uns zum Alltag. Was dabei oft zu kurz kommt? Der Blick hinter die Kulissen – auf die Ideen, die unsere Branche prägen, und auf die Köpfe, die sie vorantreiben.
Deshalb starten wir „3 Fragen an …“ – ein kompaktes Q&A-Format mit Vordenker:innen aus unserem Partnernetzwerk. Drei Fragen. Drei Antworten. Viel Substanz. Der kleine Wissens-Boost für zwischendurch.
1GLOBAL denkt globale mobile Konnektivität neu. Während klassische Telekommunikationsanbieter oft durch gewachsene Strukturen und nationale Grenzen eingeschränkt sind, hat 1GLOBAL eine cloud-native Connectivity-Plattform entwickelt, die konsequent auf die Anforderungen digitaler, internationaler Organisationen ausgerichtet ist.
Durch nahtlose eSIM-Technologie und lokale mobile Identitäten in zentralen Märkten weltweit reduziert 1GLOBAL die Komplexität von Roaming und Carrier-Abstimmungen erheblich. Das Hybrid-Pricing-Modell verbindet individuelle Flexibilität mit gemeinsamen Datenpools und ermöglicht es Unternehmen, ihre mobilen Flotten effizient und ohne unnötigen Overhead zu skalieren.
Kurz gesagt: 1GLOBAL schafft die Konnektivitätsbasis, auf die moderne, global verteilte Teams angewiesen sind.
Florian Donat vereint tiefgehende Expertise in IT-Strategie, globaler Telekommunikation und Scale-up-Umfeldern. Als studierter Wirtschaftsinformatiker betrachtet er Konnektivität nicht als Commodity, sondern als strategischen Hebel für moderne Organisationen.
Sein beruflicher Weg führte ihn von IT-Strategierollen bei Axel Springer über internationale Telko-Projekte bei Deloitte für Unternehmen wie T-Mobile USA und Huawei bis hin zum Aufbau von Enterprise-Device-as-a-Service-Angeboten bei Everphone. Diese Stationen haben ihm ein ganzheitliches Verständnis dafür vermittelt, wie Infrastruktur, Services und Nutzererlebnis zusammenspielen.
Bei 1GLOBAL bringt Florian diese Perspektive ein, um Partnerschaften aufzubauen, die über klassische Lieferantenbeziehungen hinausgehen. Sein Fokus liegt darauf, skalierbare Ökosysteme zu schaffen, die globale Konnektivität einfacher und beherrschbarer machen.
1. Wie verändern sich die Erwartungen an nahtlose Konnektivität, wenn Unternehmen immer globaler und digitaler werden?
Die Zeit, in der Konnektivität nur ein Posten im IT-Budget war, ist vorbei. Heute erwarten Unternehmen, dass sie wie Sauerstoff funktioniert: unsichtbar, jederzeit verfügbar und essenziell für digitale Arbeitsprozesse. Wir haben uns vom „Hoffentlich habe ich Empfang“-Denken hin zur Frage entwickelt: „Warum ist mein Laptop für meine Geschäftsreise nach Singapur nicht längst mit einem lokalen Profil ausgestattet?“
Bei 1GLOBAL erleben wir, dass Unternehmen es leid sind, als Telekom-Detektive lokale Verträge über Ländergrenzen hinweg zu koordinieren. Sie fordern das, was ich digitale Grenzenlosigkeit nenne. Konnektivität soll sich wie Software verhalten: sofort verfügbar, global einsetzbar und frei von dem administrativen Ballast klassischer Roaming-Modelle. Wenn Hardware global ist, muss es die Datenanbindung ebenfalls sein. Alles andere wirkt heute wie ein Einwahlmodem in einer Glasfaserwelt.
2. Was macht aus einem Connectivity-Anbieter einen echten, langfristigen Partner und nicht nur einen weiteren Dienstleister?
Im Grunde ist es einfach. Ein Anbieter verkauft eine Schaufel. Ein Partner hilft dabei, das Gold zu finden und sagt auch, wenn man an der falschen Stelle gräbt. In der Konnektivitätswelt wird man in dem Moment zum Partner, in dem man aufhört, über Gigabytes zu sprechen, und beginnt, über Business-Resilienz nachzudenken.
Vertrauen entsteht durch Transparenz. Wenn Unternehmen in einem Dashboard klar erkennen können, wo ihre globale Flotte unnötige Kosten verursacht oder wo ein gemeinsamer Datenpool Einsparungen ermöglicht, verändert sich die Wahrnehmung. Konnektivität wird nicht mehr als Rechnung gesehen, sondern als strategisches Instrument. Dafür braucht es Plattformanbieter, die klar strukturiert sind und auf unnötige Zusatzkomplexität verzichten. Unser Anspruch bei 1GLOBAL ist es nicht nur, Konnektivität bereitzustellen, sondern sicherzustellen, dass sie ein skalierbares Geschäftsmodell unterstützt.
3. Wie sieht aus deiner Sicht ein ideales globales Connectivity-Setup für ein digital orientiertes Unternehmen aus?
Ein ideales Setup ist wie ein gut geschnittener Anzug. Es sieht gut aus und bietet gleichzeitig genug Bewegungsfreiheit. Für ein digitales Unternehmen wie 1GLOBAL bedeutet das eine Zero-Touch-Architektur mit hybriden Ansätzen.
Der erste Schritt sind eSIM-native Workflows. Wenn IT-Abteilungen noch physische SIM-Karten um die Welt verschicken, bewegen sie sich gedanklich im Jahr 2010. Der zweite Punkt ist intelligente Preisgestaltung. Leistungsstarke Nutzer benötigen Flexibilität, während gemeinsame Datenpools für Stabilität und Kostenkontrolle im restlichen Gerätebestand sorgen. Nur so lässt sich skalieren, ohne auf CFO-Ebene Bauchschmerzen zu erzeugen.Und schließlich spielt lokale Identität eine zentrale Rolle. Eine wirklich nahtlose Nutzererfahrung bedeutet, in London, New York oder Hongkong eine lokale Nummer über eine einzige eSIM zu haben. So kann ein globales Unternehmen in jedem Markt lokal auftreten, ohne zusätzliche Komplexität aufzubauen. Das ist der entscheidende Faktor für Zuverlässigkeit und ein positives Nutzungserlebnis und ein Grundprinzip, an dem wir uns bei jeder Verbindung orientieren.
Beim Zuhören wird schnell klar: Globale Konnektivität ist längst kein technisches Randthema mehr. Was früher eine Frage von Abdeckung und Verträgen war, dreht sich heute um Nutzerfreundlichkeit, Transparenz und Kontrolle.
Während Teams über Ländergrenzen hinweg arbeiten, überdenken Unternehmen, wie Konnektivität in ihre gesamte IT-Strategie eingebettet ist. Es reicht nicht mehr, dass etwas irgendwie funktioniert. Es muss reibungslos funktionieren, ohne manuelle Eingriffe und ohne ständige Abstimmung. Wer seine Setups vereinfacht und auf Partner setzt, die diese Realität verstehen, schafft die Grundlage für globales Wachstum ohne zusätzliche Reibung für IT und Anwender.