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In ganz Europa zeichnet sich ein stiller, aber grundlegender Wandel ab. Nach Jahren massiver Investitionen in Cloud-Technologien und Apps richten IT-Verantwortliche ihren Fokus zunehmend auf einen Bereich, der lange als gegeben galt und nun strategische Aufmerksamkeit verlangt: den digitalen Workplace. Im Zentrum dieser Entwicklung etabliert sich Device as a Service nicht als alternative Beschaffungsoption, sondern als neues Operating Model für moderne Organisationen.
Wie Shayne Harris, VP International Sales bei devicenow, es beschreibt, „zwingt die zunehmende Komplexität des modernen Workplace IT-Leader dazu, grundlegend neu zu denken, wie Technologie bereitgestellt und gemanagt wird.“ Diese Einschätzung teilen CIOs und IT-Verantwortliche europaweit, die mit wachsender Komplexität, enger werdenden Budgets und der Erwartung konfrontiert sind, dass Technologie jederzeit einfach funktioniert.
Die Dynamik ist unübersehbar. Der europäische DaaS-Markt entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die weit über kurzfristige Nachfrage hinausgeht. Was wir hier sehen, ist ein struktureller Shift. Während DaaS früher vor allem von agilen Scale-ups genutzt wurde, setzen heute zunehmend Großunternehmen, regulierte Branchen und der öffentliche Sektor auf dieses Modell.
Der Grund liegt in den Grenzen klassischer Ownership-Modelle. Sie bieten weder die notwendige Skalierbarkeit noch Planbarkeit oder eine konsistente Employee Experience über Ländergrenzen hinweg. Programme wie die Digital Decade der EU verstärken diese Entwicklung, indem sie digitale Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zunehmend miteinander verbinden.
Der Workplace ist zu einem der letzten Bereiche geworden, in denen operative Komplexität den strategischen Mehrwert überlagert. Die Anzahl der Devices wächst, Support-Anforderungen steigen und gleichzeitig erhöhen sich die Erwartungen an Experience, Security und Produktivität. All das passiert in einem Umfeld stagnierender IT-Budgets und begrenzter Ressourcen.
Shayne Harris erlebt diesen Druck regelmäßig im Austausch mit CIOs. „Sie suchen kein weiteres Tool“, erklärt er, „sondern ein Modell, das Reibung reduziert, Employee Experience und Produktivität unterstützt und IT wieder den Freiraum gibt, sich auf wirklich wertschöpfende Themen zu konzentrieren.“
Genau hier setzt Device as a Service an. Nicht als Procurement-Entscheidung, sondern als strategische Antwort auf strukturelle Herausforderungen.
Der eigentliche Wert von DaaS liegt nicht im Device selbst, sondern in der Übernahme ganzheitlicher Verantwortung entlang des gesamten Lifecycles. Operative Aufgaben werden zu planbaren Outcomes. Das verändert grundlegend, wie Unternehmen ihren Workplace denken.
Unternehmen, die in den kommenden Jahren erfolgreich sein wollen, betrachten Workplace Technology nicht länger als operative Notwendigkeit, sondern als strategischen Enabler für Performance, Employee Experience und Sustainability.
Device as a Service entwickelt sich zunehmend zu dem Operating Model, das diesen Wandel ermöglicht. Und wie Shayne Harris betont, „werden diejenigen, die jetzt handeln, nicht nur auf Veränderungen reagieren, sondern den modernen Workplace aktiv gestalten.“